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Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende - Vortrag am 30.06.2011.
Die Fortschritte der modernen Medizin haben die Lebenserwartung der Menschen beträchtlich erhöht. Doch kann diese Chance ärztlicher Krankheitsbehandlung und Lebensverlängerung zur Belastung werden, wenn alle Möglichkeiten hochtechnisierter Intensivmedizin um jeden Preis ausgeschöpft werden. Viele Menschen fürchten, dass ihnen am Ende ihres Lebens ein solches Schicksal drohen könnte und sie unnötig lange leiden müssen.
Mit Hilfe einer Patientenverfügung kann ein Mensch in guten Tagen
Behandlungswünsche und Behandlungsgrenzen für den Fall festlegen, in dem
er nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen kundzutun. Besonders
sinnvoll ist dies, wenn eine Person an einer fortschreitenden Krankheit
wie z.B. Krebs erkrankt ist. Aber auch ohne eine Grunderkrankung kann
eine Patientenverfügung durchaus Sinn machen.
In dieser Veranstaltung des Betreuungsvereins wird es unter anderem um
konkrete Formulierungen, um äußere Form und die Aufbewahrung einer
Patientenverfügung gehen.
In einer Veranstaltung des
Caritasverbandes für den Neckar-Odenwald-Kreis e.V. wird die
Geschäftsführerin des Betreuungsvereins NOK e.V., Frau Bärbel
Juchler-Heinrich auf Inhalte, Form und Aufbewahrung einer
Patientenverfügung eingehen.
Beginn 19.00 Uhr, eine Anmeldung ist erwünscht
Caritas-Tageszentrum für Demenzerkrankte
Hauptstraße 32
69427 Mudau
Tel.: 06284 928811
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www.caritas-nok.de
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