Caritasverband für den Neckar-Odenwald-Kreis e.V.

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Über unsere Ausbildungen

Lesen Sie, was andere über unsere Ausbildung zum/zur Familienhelfer/-in für Altersverwirrte nach den Richtlinien von § 87b, SGB XI
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Nächter Ausbildungskurs:
Beginn - 30. April 2012.

 

Rückblick: Ausbildungskurs 2007

Neue Betreuungskultur für Menschen mit Demenz

Ausbildung als “Familienhelfer/-in für Altersverwirrte (FfA)” erfolgreich abgeschlossen – Zeugnisübergabe, Verleihung der Urkunde Billigheim.

Zur Abschlussfeier der Ausbildung “Familienhelfer/in für Altersverwirrte (FfA)” begrüßte dieser Tage die Ausbildungsleiterin Frau Iris Arens die Absolventinnen und Absolventen, sowie die Kursdozenten in der Schulungsstätte St. Lukas in Billigheim.  „Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir auf Grund der guten sozialen, wirtschaftlichen und medizinischen Bedingungen eine immer höhere Lebenserwartung haben“, betonte Iris Arens. Das Älterwerden sei erfreulich, beinhalte aber auch das Risiko, an einer demenziellen Erkrankung oder der Alzheimer Demenz zu erkranken. In Europa seien ca. 5.4 Millionen Menschen von einer Alzheimer Erkrankung betroffen; in Deutschland ca. 1.2 Millionen und im Neckar-Odenwald-Kreis ca. 2000 Menschen, mit drastisch steigender Tendenz.

Bereits seit vielen Jahren engagiere sich der Caritasverband N-O-K für diese Personengruppe und deren Angehörige. Im Jahre 2003 wurde die achtmonatige Ausbildung erstmalig entwickelt und begonnen. Seither wurden 90 Familienhelfer/-innen (FfA) ausgebildet.

Mit der patentrechtlich geschützten Ausbildung möchte der Caritasverband N-O-K das bisher vernachlässigte Modul der Betreuung, mit der damit verbundenen Qualität, definieren. Zeitgleich folgte die Realisierung von zwei Tageszentren für demenziell erkrankte Menschen in Aglasterhausen sowie Waldbrunn/Strümpfelbrunn, - mit dem Angebot einer Selbsthilfegruppe und Angehörigenberatung. Geschäftsführer Meinrad Edinger berichtete von der neuen Wohnform „Vita“, welche ein Leben in Gemeinschaft biete. Für demenziell erkrankte Menschen sind kleine Versorgungseinheiten ein förderliches Milieu für eine aktive und wertschätzende Begegnungskultur. Hier können demenziell veränderte Menschen individuell versorgt und Bedürfnisse befriedigt werden, d. h. Lebensqualität erfahren.

Hans Wittig, Diplom Gerontologe, zeigte den frischgebackenen Familienhelfer/-innen (FfA) auf, wie bedeutend ihre Vermittlerrolle in der Versorgungsstruktur demenziell erkrankter Menschen sein kann. „Wenn wir es lernen einen veränderten Blick auf das Krankheitsbild der Demenz zu werfen und unser Handeln danach ausrichten, wird sich eine Veränderung in der Begleitung von Menschen mit Demenz durchsetzen können“, meinte Wittig. Auf Grund ihres Fachwissens könnten Familienhelfer/-innen nun als Übersetzer eine Brückenfunktion zwischen Pflegenden, Medizinern, Angehörigen und dem Erkrankten einnehmen und natürlich die Hauptpflegepersonen wie Ehefrau, Ehemann, Tochter, Schwiegertochter oder Sohn entlasten.

Aus der Hand der Ausbildungsleiterin Iris Arens erhielten die Absolventinnen und Absolventen ihre Urkunden und Zeugnisse. Michaela Dommasch, Stella Lindemann Elke Peper, Henriette Scheffler, Volker Scheuermann (Fernkurs). Petra Böhnisch, Simone Heiß, Maria Hey, Heike Krieger, Simone Mathes und Nina Schilling, Elke Schork (Präsenzkurs).

Abschluss FfA 2007

Die Absolventinnen der Caritas Ausbildung „Familienhelfer/-in für Altersverwirrte (FfA)” 2007 mit den Dozenten, Geschäftsführer Meinrad Edinger und Ausbildungsleiterin Iris Arens Foto: Peter Lahr

 

Rückblick: Ausbildungskurs 2006

Demenz - Not sehen und handeln

Ausbildung als “Familienhelfer/-in für Altersverwirrte” erfolgreich abgeschlossen –Zeugnisübergabe, Verleihung der Urkunde

Billigheim. (cka) Zur Abschlussfeier des Ausbildungsjahrgangs 2006 “Familienhelfer/in für Altersverwirrte (FfA)” begrüßte der Geschäftsführer des Caritasverbandes Neckar-Odenwald-Kreis e. V., Meinrad Edinger, die Absolventinnen und Absolvent mitsamt ihren Angehörigen und den Dozenten in der Schulungsstätte St. Elisabeth in Billigheim.

Edinger erwähnte gleich zu Beginn seines Vortrages „Demenz – Not sehen und handeln“, dass allein im Neckar-Odenwald-Kreis statistisch gesehen 2000 Menschen an einer Demenzerkrankung leiden, in Baden Württemberg eine sechsstellige und in Deutschland eine siebenstellige Zahl.

Beim Caritasverband und der Sozialstation gehören Demenzerkrankte zu den täglichen Patienten. Bei den notwendigen Hilfestellungen gehe es um eine spezielle Form der Betreuung die fachkundiges Wissen erfordere. Der demenziell erkrankte Mensch, erfahre verkürzt gesagt, eine Wesensveränderung, in der er sich von sich selbst entfremde.

Edinger führte zwei Parameter auf: Jeder zehnte 60-Jährige sei heute kinderlos. In 30 Jahren sei dies ein Drittel der Frauen, die ins Rentenalter eintreten. Über 31 Prozent der derzeit über 60-Jährigen leben alleine. Der Anteil allein lebender Männer werde sich von 17 Prozent im Jahre 2040 verdoppeln.

„Dies zwinge uns heute, bestehende und künftige Personengruppen für Pflege, aber insbesondere zur Betreuung von demenziell erkrankten Menschen zu qualifizieren. Den 13 Absolventen des Kurses gratulierte der Caritas-Geschäftsführer zu ihrem Abschluss.

Ausbildungsleiterin Iris Arens sagte in ihrer Ansprache, dass jedes Leben an anderem Leben hänge und kein Leben sich ohne die Anderen entfalten könne. Ohne die Anderen sei Leben eine Utopie. Ein großes Dankeschön für die fruchtbare und angenehme Zusammenarbeit während der Ausbildungszeit gab Iris Arens an die Dozentinnen und Dozenten weiter. Ein weiterer Ausbildungskurs ist bereits in Planung – Beginn Februar/März 2007. Die Abschlussfeier wurde von Balic Fuad musikalisch begleitet.

Folgenden Teilnehmer/-innen übergab Frau Arens ihre Zeugnisse und Urkunden: Roselies Bäumler (Adelsheim), Roswitha Bürklen (Schefflenz), Thea Döbert (Schwarzach), Silvia Fromme (Kälbertshausen), Maria Rosenfeld (Schönbrunn), Siglinde Schehr (Osterburken), Christa Schork (Limbach), Agnes Seyboth (Schefflenz), Maria Sohns (Buchen), Christa Staudt (Schefflenz), Gerlinde Stefan (Limbach), Sieglinde Weber (Limbach), Robert Weiss (Obrigheim)

FamilienhelferIn für Altersverwirrte

Bildlegende: Die Absolventinnen des Caritas-Kurses 2006 “Familienhelfer/in für Altersverwirrte (FfA)” mit den Dozenten, Geschäftsführer Meinrad Edinger (re.) und Ausbildungsleiterin Iris Arens (li.). Foto: Claus Kaiser

 

Ausbildung zur Betreuung von Demenzerkrankten – Unterstützung für Demenzerkrankte und deren Familien.

Caritas-Ausbildung als “Familienhelfer/-in für Altersverwirrte (FfA)” per Fernkurs erfolgreich abgeschlossen.

Diplomierungsfeier für 11 Teilnehmerinnen - Zeugnisübergabe, Verleihung der Urkunde

Billigheim. Der Geschäftsführer des Caritasverbandes Neckar-Odenwald-Kreis e. V., Meinrad Edinger, begrüßte dieser Tage, die Absolventinnen und Dozentinnen/Dozenten, zur Abschlussfeier des Ausbildungskurses “Familienhelfer/in für Altersverwirrte (FfA)” - per Fernkurs - in der Schulungsstätte St. Elisabeth in Billigheim.

„Demenz – Not sehen und handeln“; Edinger erwähnte in seinem Vortrag, dass allein im Neckar-Odenwald-Kreis statistisch gesehen 2000 Menschen an einer Demenzerkrankung leiden, in Baden Württemberg sei von einer sechsstelligen und in Deutschland einer siebenstelligen Zahl auszugehen.

Über 70 Prozent der Pflegeleistungen bei Demenzerkrankten würden von Familienangehörigen erbracht. Aus diesem Grunde müssten neben der Versorgung und Betreuung der Erkrankten auch gleichermaßen die Pflegepersonen in den Blick genommen und entlastet werden. „Dies zwinge uns heute, bestehende und künftige Personengruppen für die Pflege, aber insbesondere auch zur Betreuung von demenziell erkrankten Menschen zu qualifizieren.

Den 11 Absolventinnen des FfA-Fernkurses gratulierte der Caritas-Geschäftsführer zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Diplom Gerontologe Hans Wittig (Prüfungsausschuss) referierte in seinem Fachvortrag über die fünf Säulen für Demenzkranke.

Unter dem Motto „Jeder kann mehr als er kann“, ein Ausspruch von Hugo Kückelhaus erläuterte die Ausbildungsleiterin Iris Arens den Ausbildungsverlauf. „Ich habe sie nicht nur als hoch motivierte, kreative und allseits wissbegierige Teilnehmerinnen erlebt sondern auch als eine gute Gemeinschaft.“

Die Kursteilnehmerinnen erhielten über acht Monate 36 themenbezogene Lernhefte – inklusive Lernkontrollen (Bedeutsamkeit und Grundsätzen der Kommunikation und Umgang mit demenziell erkrankten Menschen sowie der Pflege, Beschäftigungs- und Aktivierungsmaßnahmen, Grundlagen in Anatomie / Krankheitslehre, Ernährungslehre u. a.).

2 Präsenzzeiten in Billigheim (Neckar-Odenwald-Kreis) gehörten zu dem Ausbildungskonzept sowie ein Praktikum von 250 Stunden. Das erworbene Wissen stellten die Familienhelferinnen an zwei Prüfungstagen, in einer schriftlichen und praktischen Prüfung sowie einer Präsentation unter Beweis.

Diese Ausbildungsform findet auch über die Kreisgrenzen des Neckar-Odenwald-Kreises hinaus reges Interesse und Resonanz. Die Absolventinnen Ilona Roos (Elztal-Muckental), Johanna Bürger (Neckargemünd), Jutta Schnürlein (Neckargemünd), Gabriele Schulla (Sandhausen), Heiderose Laier (Bad Mergentheim), Claudia Bux (Heidelberg), Dietlind Irle (Walldorf), Daniela Albrecht (Moringen), Herta Broska-Ruebeling (Plankstadt), Maria Robitsch (Sinsheim-Hilsbach), Birgit Withopf (Mönchzell) nahmen von der Ausbildungsleiterin Iris Arens ihre Urkunde und Leistungsnachweise entgegen.

FamilienhelferIn für Altersverwirrte

BUZ: Die Absolventinnen des Caritas-Fernkurses 2007 “Familienhelfer/in für Altersverwirrte (FfA)” mit den Dozenten und Ausbildungsleiterin Iris Arens

 

Engagement der Caritas „Not sehen und handeln“

Von Peter Lahr.  Demenzerkrankten und deren Familien Unterstützung geben. Caritas-Ausbildung als “Familienhelfer/-in für Altersverwirrte (FfA)” per Fernkurs erfolgreich abgeschlossen. Diplomierungsfeier für 12 Teilnehmerinnen - Zeugnisübergabe, Verleihung der Urkunde

Billigheim. Bereits seit vielen Jahren engagiert sich die Caritas im Neckar-Odenwald-Kreis speziell für demenziell Erkrankte und ihre Angehörigen. Mit 12 Teilnehmerinnen, führte sie diesjährig einen „Fernkurs - Familienhelfer für Altersverwirrte (FfA)“ durch. Nach bestandener Prüfung erhielten die erfolgreichen Teilnehmerinnen dieser Tage im Billigheimer St. Lukas-Haus ihre Urkunden und Zeugnisse aus der Hand der Ausbildungskoordinatorin Iris Arens. Caritas-Geschäftsführer Meinrad Edinger sowie die Dozenten gratulierten als erste.

„Wir leben in einer Gesellschaft, in der das Älterwerden das Hauptrisiko für die Alzheimer-Erkrankung / Demenzerkrankung darstellt“, betonte Iris Arens. Entgegen des häufig verbreiteten Bildes von der angeblichen Überversorgung im Gesundheitswesen diagnostizierte sie im Falle der demenziell Erkrankten und ihrer Angehörigen eine deutliche Unterversorgung: Es herrsche Informationsmangel über Medikamente, Therapien und Entlastungsangebote für die Betroffenen bzw. ihre Angehörige. Damit diese nicht ins gesellschaftliche Abseits, sprich in die Isolation gedrängt werden, engagiere sich der Caritasverband. Im Jahre 2003 wurden erstmals die Inhalte der Ausbildung mit der Berufsbezeichnung „Familienhelfer für Altersverwirrte (FfA)“ festgelegt und begonnen.

Auf Grund des Interesses jenseits der Kreisgrenzen – einige Teilnehmerinnen kamen aus München, Heidelberg und Heilbronn – wurde 2005 ein Fernkurs initiiert. Über acht Monate erhielten die Teilnehmerinnen 36 themenbezogene Lernhefte, inklusive Lernkontrollen.

Der Umgang mit demenziell Erkrankten sowie deren Pflege wurde im Schwerpunkt thematisiert, wie auch Grundlagen der Anatomie und Krankheitslehre, Aktivierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen. Ernährungslehre und rechtliche Grundlagen. Zwei Präsenzzeiten (intensive Schulungstage vor Ort) sowie ein Praktikum von 250 Stunden in Sozialstationen, Pflegeeinrichtungen oder Tagespflegen waren ebenso Teil der Ausbildung.

In schriftlichen und praktischen Prüfungen sowie einer Präsentation mussten die angehenden Familienhelferinnen ihr Wissen unter Beweis stellen.

Iris Arens dankte den Dozenten, die unter dem Vorsitz von Hans Wittig nicht nur die Prüfungen abnahmen, sondern auch als Autoren der jeweiligen Themenhefte gewirkt hatten: der Lehrerin für Pflegeberufe und Aktivierungstrainerin Nina Cvetojevic (Aktivierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen), der Lehrerin für Pflegeberufe und gerontologischen Fachkraft Irmtraud Döhring (Gerontopsychiatrie und Pflege), dem Küchenmeister Heribert Vogler (Ernährungslehre), der Ärztin Sibylle Sachs (Anatomie und Krankheitslehre) sowie dem Rechtsanwalt Sebastian Frank (rechtliche Grundlagen).

„Wofür sind die Familienhelfer für Altersverwirrte denn da?“, fragte Diplom Gerontologe Hans Wittig zu Beginn seines Vortrags. Schnell wurde klar, dass die Familienhelfer nicht nur die altersverwirrte Menschen unterstützten.

Bei Nachbarn und Freunden könnten sie eine Art Brückenfunktion einnehmen. Des weiteren unterstützten sie professionell Pflegende, Mediziner, Angehörige sowie die Hauptpflegeperson – etwa die Ehefrau, die Schwiegertochter oder der Sohn – den demenziell erkrankten Menschen.

Meinrad Edinger verband das Engagement der Caritas mit dem Leitgedanken „Not sehen und handeln“. Gerade die qualitativ umschriebene Betreuung sei bislang ein vernachlässigtes Modul, das die Caritas mit ihren patentrechtlich geschützten Ausbildungen füllen wolle.

Bislang haben 70 Teilnehmer die FfA-Kurse durchlaufen und – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – Arbeit gefunden.

Über ihre Zeugnisse und Urkunden freuten sich Bernadette Bauer (Au am Rhein), Rebecca Bröse (Eppelheim), Heidrun Bußelmeier (Buchen), Ulrike Gruber (Kirchhardt), Yasmine Hägele (Heubach), Fabiola Konrad (Schefflenz), Agnes Kulla (Rheinstetten), Gisela Lottermoser (Adelsheim), Beate Luhn-Petters (München), Karin Mayenberger (Bad Friedrichshall), Doris Schöner (Aglasterhausen) und Yvonne Weckbach (Bad Friedrichshall).

FamilienhelferIn für Altersverwirrte

Bildlegende: Die Absolventinnen des Fernkurses „Familienhelfer/-in für Altersverwirrte (FfA)“. Dozenten, Geschäftsführer Meinrad Edinger (1. li) und Ausbildungsleiterin Iris Arens (3. li.). Foto: Peter Lahr